LACROSSE


ÜBERBLICK

 

  • Ein nordamerikanischer Sport
  • Der Ursprung von Lacrosse: "Baggataway"
  • Das moderne Lacrosse
  • Das Spielfeld (Herren Lacrosse)
  • Die Spielregeln
  • Die Ausrüstung
  • National Lacrosse League
  • Das Lacrosse ABC der wichtigsten Begriffe

 

EIN NORDAMERIKANISCHER SPORT

Lacrosse ist ein Mannschaftssport, der in Nordamerika entstanden ist und heute weltweit gespielt wird. Das Spiel wird auf einem Rasen- oder Kunstrasenplatz gespielt, der etwa so groß ist wie ein Fußballfeld. Ziel des Spiels ist es, den Ball mit einem speziellen Schläger in das Tor des gegnerischen Teams zu befördern und dabei möglichst viele Punkte zu erzielen. Eine Lacrosse-Mannschaft besteht aus zehn Spielern, wobei jeder Spieler einen speziellen Bereich des Spielfelds verteidigt. Der Ball, mit dem gespielt wird, ist aus Gummi und hat einen Durchmesser von etwa sieben Zentimetern. Die Schläger, mit denen der Ball geschlagen wird, bestehen aus einem Stab mit einem Kunststoffnetz. Die Schläger sind ungefähr einen Meter lang und haben einen gebogenen Kopf, der dazu dient, den Ball aufzunehmen und zu werfen. Lacrosse ist ein schnelles und körperbetontes Spiel, das viel Geschicklichkeit und Teamarbeit erfordert. Es gibt verschiedene Arten von Lacrosse, darunter Feld-Lacrosse, Box-Lacrosse und Frauen-Lacrosse, die sich in Regeln und Ausrüstung unterscheiden. Lacrosse wird in Nordamerika von vielen High-School- und College-Teams sowie von professionellen Teams gespielt. 

 

DER URSPRUNG VON LACROSSE:

"BAGGATAWAY"

Lacrosse gehört zu den ältesten Sportarten Nordamerikas. Das Spiel hat seinen Ursprung an der Ostküste und den Großen Seen im heutigen Kanada und den Vereinigten Staaten. Das Lacrosse Spiel war ein Ritual der dort ansässigen indigenen Bevölkerung und diente als taktische und spirituelle Vorbereitung auf den Krieg. Die Alkonkinstämme, welche als Jägervolk im Tal des Flusses Ottawa lebten (Die heutigen kanadischen Provinzen Ontario und Quebec), bezeichneten das Spiel "baggataway" (kleiner Bruder des Krieges). Ihre Spielfelder hatten oft eine große räumliche Ausdehnung, in welcher das Feld durch natürliche Elemente begrenzt wurde. Tore waren beispielsweise Bäume oder Felsen.  Manchmal nahmen 100 bis 1000 Teilnehmer teil. Verletzungen und Tod waren beim strategischen Spiel mit dem "kleinem Bruder des Kriegs" keine Seltenheit. Den heutigen Namen erhielt das Ritual durch einen Jesuitenmissionar namens Jean de Brébeuf. Er beobachtete und studierte das Spiel eine längere Zeit und nannte es La Croix (frz. für der Stab). Die Regeln waren einfach: Der Ball musste zum Ziel gebracht werden, durfte aber nicht mit der Hand berührt werden. Die Stämme benutzten hierfür einen mit einem Netz bespannten Stab, der als Spielgerät und als Waffe eingesetzt wurde. 

DAS MODERNE LACROSSE

Das moderne Lacrosse wurde zuerst in Kanada gespielt. Die Regeln wurden 1856 vom Kanadier Dr. William George Beers verfasst. Im selben Jahr wurde mit dem "Montreal Lacrosse Club" der erste Verein gegründet. Auch in den USA wurde das Spiel bekannt. 1877 übernahm die New York University, als erste amerikanische Hochschuleinrichtung, das Spiel in ihr Sportprogramm. Wettkämpfe unter Hochschulen (Intercollegiate Sports) sind ein wichtiger Bestandteil der US-Sportkultur. 1905 gab es genügend Universitäts- und Collegemannschaften, welche sich in der United States Intercollegiate Lacrose League organisierten. Lacrosse war in den Jahren 1904 und 1908 eine olympische Disziplin. Von Kanada und den Vereinigten Staaten ausgehend, hat sich das Spiel über Großbritannien nach Australien und Neuseeland ausgebreitet. In jüngster Zeit findet Lacrosse auch in Europa immer mehr Interessierte. Die ersten beiden deutschen Lacrosse Mannschaften wurden 1993 in München und Berlin von Studenten gegründet, welche Lacrosse während ihrer Auslandssemester in den USA kennenlernten.  Man unterscheidet im Regelwerk zwischen Damen - und Herren Lacrosse. Beim Damen Lacrosse befinden sich mehr Spieler auf dem Spielfeld und ein Körperkontakt, wie beim Männer Lacrosse ist nicht erlaubt.

 

DAS SPIELFELD (HERREN LACROSSE)

Das Spielfeld ist 55 Meter breit und 100 Meter lang und wird in drei Teile unterteilt. In der Defensive Area befinden sich drei Abwehrspieler, die Wing Area bildet das Mittelfeld mit drei Mittelfeldspielern und in der Attack Area befinden sich drei Angriffsspieler. Rechts und Links befinden sich die beiden 1,83 Meter hohen und breiten Tore. Die Tore sind 12 Meter in das Feld eingerückt und der Bereich hinter den Toren gehört zum Spielfeld. Dieser wird auch X (gesprochen "ex") genannt. Die Bänke (benches) sind Strafbänke, welche für Zeitstrafen bei persönlichen oder technischen Fouls zum Einsatz kommen. Hier muss der betroffene Spieler, je nach Regelverstoß, eine Strafe zwischen einer halben Minute und 3 Minuten absitzen.Grobe Fouls können einen Spielauschluss zur Folge haben.

DIE SPIELREGELN

Gespielt wird mit einem Hartgummiball sowie einem ca. 1 m langen  Schläger, an dessen Ende ein Netz befestigt ist. Die Länge der Lacrosse Schläger unterscheidet sich, je nachdem welche Spielposition man inne hat. Es stehen sich zwei Mannschaften von je zehn Spielern gegenüber. Wie beim Fußball besitzt jede Mannschaft einen Torwart. Die drei Stürmer und drei Mittelfeldspieler sind frei beweglich während die drei Verteidiger immer in ihrer eigenen Hälfte bleiben müssen. Das Spiel beginnt mit einem Face-Off, um für ihre Mannschaft in den Ballbesitz zu kommen. Zwei Spieler knien sich gegenüber und versuchen den in der Mitte liegenden Ball herauszuspielen. Ziel des Spiels ist es die Verteidigung durch Pass- und Laufspielzüge zu überwinden, um den Ball ins gegnerische Tor zu spielen. Der Ball darf hierbei getragen, geworfen und gefangen werden. Ebenso wird der Lacrosse Ball mit dem Schläger vom Boden aufgehoben. Während des gesamten Spiels ist es verboten den Ball mit den Händen zu berühren. Der ballführende Spieler darf vom Gegner mit Hilfe des Schlägers "gecheckt" werden. Die Spielzeit beträgt 4 x 20 Minuten. Nach jedem Quarter folgt eine Pause. Zwischen dem ersten und dem zweiten Quarter sowie zwischen dem dritten und dem vierten Quarter wird das Spiel für ca. 2 Minuten unterbrochen. Eine zehnminütige "Halbzeit" befindet sich zwischen dem zweiten und dem dritten Quarter.

 

AUSRÜSTUNG

Die Lacrosse-Ausrüstung ist eine Kombination aus Sticks, Bällen, Schutz- und Schuhausrüstung. Die wichtigste Ausrüstung beim Lacrosse ist der Lacrosse-Stick. Der Stick besteht aus einem langen Schaft und einem Schlägerkopf. Der Schaft ist in der Regel aus Aluminium oder Titan gefertigt und bietet Stabilität und Haltbarkeit. Der Schlägerkopf besteht aus einem Netz, das den Ball aufnehmen und werfen kann. Es gibt verschiedene Arten von Schlägerköpfen, die je nach Position und Spielstil variieren. Angriffsspieler bevorzugen oft Schlägerköpfe mit engerem Netz, um den Ball besser kontrollieren und präzise werfen zu können, während Verteidiger oft Schlägerköpfe mit breiterem Netz wählen, um den Ball leichter abfangen zu können. Ein weiteres wichtiges Element der Lacrosse-Ausrüstung sind die Lacrosse-Bälle. Sie sind aus Hartgummi gefertigt. Zum Schutz des Körpers tragen die Spieler eine Schutzausrüstung. Dazu gehören Helme, die mit einem Gitter ausgestattet sind, um das Gesicht vor Schlägen und Verletzungen zu schützen. Die Spieler tragen außerdem Schulterpolster, Ellbogenschützer und Handschuhe, um den Oberkörper und die Arme vor Schlägen und Checks zu schützen. Die Handschuhe bieten auch einen besseren Griff und Kontrolle über den Stick.

 

Für Torhüter gibt es eine spezielle Schutzausrüstung. Sie tragen einen größeren und robusteren Helm, der zusätzlichen Schutz für den Kopf und das Gesicht bietet. Sie tragen außerdem Brustschützer, Schulterschützer, Ellbogenschützer, Handschuhe und Beinschützer, um sich vor harten Schüssen zu schützen.

 

Zusätzlich zur Schutzausrüstung tragen die Spieler spezielle Schuhe mit Stollen oder Noppen, um auf dem Rasen oder Kunstrasen einen guten Halt zu haben. Ein guter Halt ist entscheidend, um schnell zu sprinten, zu bremsen und Richtungswechsel durchzuführen.

 

NATIONAL LACROSSE LEAGUE

Die NLL wurde im Jahr 1987 gegründet und hat seitdem einen enormen Fortschritt gemacht. Ursprünglich bestand die Liga aus vier Teams, doch sie ist inzwischen auf 15 Teams angewachsen, die in den Vereinigten Staaten und Kanada beheimatet sind. Zu den bekanntesten Teams zählen die Buffalo Bandits, Calgary Roughnecks, Georgia Swarm und Saskatchewan Rush. Die NLL hat in den letzten Jahren auch internationale Aufmerksamkeit erlangt. Der Sport breitet sich über die Grenzen Nordamerikas hinaus aus, und es gibt bereits professionelle Lacrosse-Ligen in Europa und Asien. Die NLL hat durch Ausstellungs- und Meisterschaftsspiele mit internationalen Teams zur Globalisierung des Sports beigetragen und dadurch die Wahrnehmung von Lacrosse weltweit gesteigert.

 

 

EAST DIVISION
 

Albany Fire Wolves, Buffalo Bandits, Georgia Swarm, Halifax Thunderbirds,

 

New York Riptide, Philadelphia Wings, Rochester Knighthawks, Toronto Rock

WEST DIVISION
 

Calgary Roughnecks, Colorado Mammoth, Las Vegas Desert Dogs,

 

Panther City Lacrosse, San Diego Seals, Saskatchewan Rush, 

 

Vancouver Warriors

DAS LACROSSE ABC

DER WICHTIGSTEN BEGRIFFE

Von A bis Z gibt es eine Vielzahl von Lacrosse-Begriffen, die die verschiedenen Aspekte des Spiels, einschließlich der Spielpositionen, Taktiken, Ausrüstung und Regeln, abdecken. Von den grundlegenden Begriffen bis hin zu spezifischeren Ausdrücken gibt es eine reiche Terminologie im Lacrosse.

A

 

ATTACK: Die offensiven Spieler eines Lacrosse-Teams, die für das Erzielen von Toren verantwortlich sind. Angreifer versuchen, den Ball ins gegnerische Tor zu bringen, indem sie ihn tragen oder an ihre Mitspieler passen. Sie nutzen ihre Stick-Fähigkeiten und Spielintelligenz, um Torgelegenheiten zu schaffen.

 

AIR GAIT: Eine akrobatische Bewegung, bei der ein Spieler springt, den Ball unter den Stickkopf steckt und ein Tor erzielt, während er noch in der Luft ist. Diese Bewegung erfordert außergewöhnliche Stick-Fähigkeiten und Athletik.

B

 

BACKUP: Ein Spieler, der in der Nähe eines Mitspielers positioniert ist, der den Ball führt. Der Backup-Spieler steht bereit, falls der Ballbesitzer den Ball verliert oder angegriffen wird. Der Backup kann den Ball schnell erobern oder einen Pass vom Ballbesitzer empfangen.

 

BODY CHECK: Eine erlaubte körperliche Aktion, bei der ein Spieler den Gegner mit der Schulter oder dem Körperblock angreift, um den Ball zu erobern oder den Gegenspieler zu behindern. Body Checks müssen jedoch innerhalb der Regeln und ohne unsportliches Verhalten ausgeführt werden.

 

BODY CONTACT: Der physische Kontakt zwischen den Spielern während des Spiels. Lacrosse ist ein kontaktintensiver Sport, bei dem Körperkontakt erlaubt ist, solange er innerhalb der Regeln und ohne unsportliches Verhalten erfolgt. Body Contact dient dazu, den Ball zu erobern, Gegner zu behindern oder Positionen auf dem Spielfeld zu verteidigen.

 

BOX-AND-ONE DEFENSE: Eine Verteidigungsstrategie, bei der vier Verteidiger den Raum vor dem Tor abdecken (Box), während ein Verteidiger einen bestimmten Gegenspieler (One) eng deckt. Diese Taktik wird häufig eingesetzt, um gefährliche Angreifer abzuwehren.

 

BOX OUT: Eine Technik, bei der ein Spieler seinen Körper zwischen einem Gegenspieler und dem Ball positioniert, um den Gegner vom Ball fernzuhalten und den Ballbesitz zu sichern. Das Box Out wird häufig eingesetzt, um sichere Pässe zu empfangen oder freie Räume für den Angriff zu schaffen.

 

BREAKAWAY: Eine Situation, in der ein Spieler mit dem Ball ohne Verteidiger in Richtung des gegnerischen Tores läuft. Ein Breakaway bietet dem Spieler eine gute Chance, alleine auf den Torhüter zuzulaufen und ein Tor zu erzielen.

C

 

CHECKS: Die verschiedenen Arten von Schlagbewegungen, die Spieler verwenden, um den Ballträger des Gegners zu stören oder den Ball zu erobern. Zu den gängigen Checks gehören der Poke Check (Stochern mit dem Schläger), der Slap Check (Schlagen auf den Schläger des Gegners) und der Lift Check (Anheben des Schlägers des Gegners).

 

CHECK TO THE HEAD: Eine gefährliche Aktion, bei der ein Spieler den Schläger oder Körper gegen den Kopf eines Gegners schlägt. Ein Check to the Head ist strengstens verboten und kann zu einer persönlichen Strafe, einer Zeitstrafe oder einer Spielsperre führen.

 

CLEAR: Der Prozess, bei dem eine verteidigende Mannschaft den Ball aus ihrer eigenen Verteidigungszone in die gegnerische Spielfeldhälfte transportiert. Dies geschieht durch präzise Pässe oder das Dribbeln des Balls und erfordert gute Kommunikation und Stick-Fähigkeiten.

 

CLEARING PASS: Ein Pass, der verwendet wird, um den Ball aus der eigenen Verteidigungszone zu befördern und das Clearing-Spiel zu unterstützen. Der Clearing Pass wird oft von Verteidigern oder dem Torhüter ausgeführt, um den Ball an einen offenen Mitspieler weiterzuleiten und den Angriff einzuleiten.

 

CRADLE: Eine Technik, bei der der Ball in der Netztasche des Lacrosse-Schlägers hin und her geschwenkt wird, um den Ball zu kontrollieren und zu schützen. Das Cradlen wird verwendet, um den Ball während des Laufens oder bei Verteidigungsaktionen in der Nähe des Gegners sicher zu halten.

 

CREASE: Der Crease (auch "Torschutzraum" genannt) ist ein Bereich direkt vor dem Tor. Er wird durch eine halbkreisförmige Linie markiert und dient dazu, den Torwart vor Kontakt oder Behinderung durch angreifende Spieler zu schützen. Nur der Torwart und bestimmte Verteidiger dürfen sich in diesem Bereich aufhalten.

 

CROSS CHECK: Ein Cross Check ist eine unerlaubte Aktion, bei der ein Spieler seinen Lacrosse-Schläger mit beiden Händen an den Schaft greift und einen gegnerischen Spieler mit der Vorderseite des Schlägerkopfes schiebt oder schlägt. 

 

CUT: Eine schnelle Bewegung eines Angreifers, bei der er sich von seinem Verteidiger wegbewegt, um eine bessere Position für einen Pass oder einen Torschuss zu erhalten. Cuts werden oft mit schnellen Richtungswechseln und geschicktem Timing ausgeführt, um die Verteidigung zu überlisten.

D

 

DEFENSE: Die Verteidigungsmannschaft im Lacrosse, die dafür verantwortlich ist, das eigene Tor zu schützen und den Angriff der gegnerischen Mannschaft zu vereiteln. Die Verteidiger versuchen, den Ballträger zu stören, Pässe zu unterbinden und Torschüsse zu blockieren.

 

DEFENSIVE AREA: Die Defensive Area (Verteidigungszone) bezieht sich auf den Teil des Spielfelds, der von der verteidigenden Mannschaft genutzt wird. In der Defensive Area befinden sich das eigene Tor, der Crease und der Bereich davor, in dem die Verteidiger agieren, um die gegnerische Mannschaft am Torewerfen zu hindern.

 

DEFENSIVE SLIDE: Eine defensive Technik, bei der ein Verteidiger schnell zu einem angreifenden Spieler wechselt, um ihn zu decken, wenn dieser den Ball trägt. Der Verteidiger schiebt seitlich oder diagonal, um den Ballträger zu unterstützen und die Verteidigungslinie zu stabilisieren.

 

DODGING: Eine offensive Bewegungstechnik, bei der ein Spieler versucht, an einem Verteidiger vorbeizukommen, indem er schnelle Richtungswechsel, schnelle Schritte und Körperbewegungen einsetzt. Das Dodging wird verwendet, um Platz zu schaffen und den Ball in eine bessere Position für einen Pass oder einen Torschuss zu bringen.

 

DOWN PICK: Eine offensive Spielaktion, bei der ein Spieler nah an einem Mitspieler vorbeiläuft, um einen Verteidiger auf sich zu ziehen und so Platz für den gescreenten Spieler zu schaffen. Der gescreente Spieler nutzt die Blockade, um sich in eine bessere Position für einen Pass oder einen Torschuss zu bewegen.

 

DRAW: Ein Spielbeginn oder ein Neustart, bei dem sich zwei Spieler beider Mannschaften gegenüberstehen und versuchen, den Ball durch einen schnellen Schlag mit ihren Schlägern in ihre eigene Kontrolle zu bringen. Der Draw findet nach einem erzielten Tor oder zu Beginn jeder Halbzeit statt.

 

D-POLE: Eine Abkürzung für "Defensive Pole". Ein D-Pole ist ein längerer Lacrosse-Schläger, der von Verteidigern verwendet wird. Er ist in der Regel länger als ein Angriffsschläger und bietet den Verteidigern eine größere Reichweite für Checks und das Unterbinden von Pässen.

E

 

END LINE: Die begrenzende Linie an beiden Enden des Spielfeldes im Lacrosse. Wenn der Ball die Endlinie überquert, gibt es verschiedene Regeln und Situationen, wie z. B. das Zurücksetzen des Balls durch den Torwart oder das Gewähren eines Toreinwurfs.

 

ENTRY PASS: Ein Pass, der dazu dient, den Ball in die Angriffszone zu bringen, indem er ihn über die Mittellinie oder die Flügel weitergibt. Der Eintrittspass ermöglicht es dem angreifenden Team, den Ballbesitz zu behalten und in eine offensive Position zu gelangen.

 

EXTRA MAN DEFENSE (EMD): Die Verteidigungstechnik eines Teams, das in Unterzahl spielt, während ein Spieler aufgrund einer Strafe das Feld verlassen musste. Das Team in der Unterzahl versucht, den Angriff des Gegners zu unterbrechen und ein Tor zu verhindern.

 

EXTRA MAN OFFENSE (EMO): Eine Spielphase, in der ein Team einen Spieler mehr auf dem Feld hat als das gegnerische Team, aufgrund einer Strafe gegen das andere Team. In dieser Situation versucht das Team in Überzahl, einen Vorteil zu erzielen und ein Tor zu erzielen.

F

 

FACEOFF: Der Faceoff ist der Beginn des Spiels oder die Wiederaufnahme des Spiels nach einem Tor. Dabei stehen sich zwei Spieler gegenüber und versuchen, den Ball zu gewinnen, indem sie ihre Sticks verwenden, um den Ball in ihre eigene Mannschaft zu kontrollieren.

 

FACE DODGE: Eine Täuschungstechnik, bei der der Ballbesitzer den Stick über sein eigenes Gesicht schwingt, um einen Verteidiger zu täuschen und an ihm vorbeizukommen. Der Spieler gibt vor, den Ball auf die eine Seite zu führen, ändert dann aber schnell die Richtung und geht in die entgegengesetzte Richtung.

 

FAST BREAK: Eine schnelle Angriffsaktion, bei der ein Team schnell den Ball nach einem gewonnenen Faceoff oder einem Turnover in der Verteidigung nach vorne bringt. Das Ziel ist es, die Verteidigung des Gegners zu überraschen und ein schnelles Tor zu erzielen, bevor sich die Verteidigung formieren kann.

 

FEED: Ein Pass, der dazu dient, einem Teamkollegen eine gute Schussmöglichkeit zu ermöglichen. Ein Spieler gibt den Ball an einen anderen Spieler weiter, der sich in einer besseren Position befindet, um ein Tor zu erzielen. Der Spieler, der den Pass empfängt, wird oft als "Feeder" bezeichnet.

G

 

GIVE-AND-GO: Eine Kombination von Pässen und Läufen, bei der ein Spieler den Ball an einen Teamkollegen abgibt und sich dann schnell in Richtung Tor bewegt, um den Ball zurückzuerhalten und eine bessere Position zum Abschluss zu erhalten. Der "give-and-go" ermöglicht es den Spielern, sich den Ball schnell hin und her zu spielen und die Verteidigung des Gegners zu überlisten.

 

GOALIE:  Der Torwart oder Torhüter, der das Tor verteidigt und versucht, den Ball daran zu hindern, ins Tor zu gelangen. Der Goalie trägt spezielle Schutzausrüstung, einschließlich eines Helms mit Gesichtsgitter, um sich vor Schüssen zu schützen.

 

GOAL CIRCLE: Ein kreisförmiger Bereich um das Tor, der den Goalie vor körperlichen Angriffen schützt und den Gegnern verbietet, den Kreis zu betreten. Nur der Goalie und ein angreifender Spieler dürfen den Goal Circle betreten.

 

GOAL LINE: Die Linie, die das Tor begrenzt und parallel zur Endlinie verläuft. Der Ball muss vollständig die Goal Line überqueren, um als Tor gewertet zu werden. Wenn der Ball die Goal Line überquert, wird ein Tor erzielt.

 

GROUND BALL: Der Ball, der auf dem Boden liegt, nachdem er von einem Spieler fallen gelassen oder von einem Schuss oder Pass abgeprallt ist. Der Kampf um den Ground Ball ist eine wichtige Phase im Spiel, da beide Teams versuchen, den Ball zu erobern und den Ballbesitz zu gewinnen.

 

GROUNDED: Ein Zustand, in dem ein Spieler mit einem oder beiden Knien auf dem Boden ist. Ein Spieler darf nicht grounden, um den Ball zu schützen oder sich vor einem Check zu schützen. Das Grounding kann zu einer Strafe führen.

H

 

HACK: Ein Schlag oder ein Check, der auf den Stick eines Gegners abzielt, um den Ball zu knocken oder den Gegenspieler zu stören. Hacks sind legal, solange sie den Stick und nicht den Körper des Gegners treffen.

 

HELP DEFENSE: Eine Verteidigungsstrategie, bei der ein Spieler einem Teamkollegen zu Hilfe eilt, um einen Angreifer zu verteidigen oder zu doppeln. Die Help Defense soll dem verteidigenden Team helfen, die Angriffe des Gegners zu stoppen und Torchancen zu reduzieren.

 

HIGH STICK: Eine Regelverletzung, bei der ein Spieler seinen Stick über die Schulterhöhe eines Gegners hebt. Ein hoher Stick kann gefährlich sein und zu einer Strafe führen, insbesondere wenn er das Gesicht oder den Kopf eines Gegners trifft. 

 

HIT: Eine körperliche Aktion, bei der ein Spieler einen Gegner mit einem erlaubten Körperkontakt stößt oder schlägt. Ein Hit kann dazu dienen, den Ballbesitzer zu verteidigen, den Ball zu erobern oder den Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen.

I

 
INVERT: Invert ist eine taktische Spielweise, bei der ein Angreifer seine Position mit einem Verteidiger tauscht. Dies kann dazu führen, dass der Verteidiger des Gegners aus seiner gewohnten Position gebracht wird und der Angreifer in einer besseren Position ist, um ein Tor zu erzielen oder das Spiel zu erleichtern.

J

 
JUMP SHOT: Der Jump Shot ist eine Schusstechnik im Lacrosse, bei der der Spieler während des Schusses in die Luft springt. Durch den Sprung kann der Spieler mehr Kraft und Schwung in seinen Schuss bringen und versuchen, den Torwart zu überwinden. Der Jump Shot erfordert Koordination und Timing, um erfolgreich zu sein.

K

 

KICK SAVE: Eine Rettungsaktion des Torwarts, bei der er den Ball mit dem Fuß oder Bein abwehrt, um ein Tor zu verhindern. Der Torwart kann seine Beine und Füße verwenden, um den Ball zu blockieren und abzulenken.

 

KNICK: Ein abrupter Richtungswechsel des Spielers, um seinen Gegner zu täuschen oder einen Verteidiger abzuschütteln.

 

KNOCKDOWN: Eine Verteidigungstechnik, bei der ein Spieler den Ball aus dem Besitz seines Gegners schlägt, indem er seinen Schläger verwendet.

L

 

LOCK-OFF: Eine Verteidigungstaktik, bei der ein Verteidiger einen bestimmten Angreifer eng deckt und versucht, ihn am Ballbesitz zu hindern.

 

LONG POLE: Ein Langstock oder Long Pole ist ein spezieller Lacrosse-Stick, der von Verteidigern und manchmal auch von Mittelfeldspielern verwendet wird. Der Long Pole ist länger als ein normaler Lacrosse-Stick und ermöglicht es den Spielern, einen größeren Abstand zu ihren Gegnern zu halten und Pässe und Schüsse abzulenken.

M

 

MAN DOWN: Man Down" bezeichnet eine Situation im Lacrosse, bei der eine Mannschaft einen Spieler weniger auf dem Spielfeld hat als die gegnerische Mannschaft. Dies geschieht normalerweise aufgrund einer Strafe oder eines Platzverweises gegen einen Spieler des eigenen Teams. Wenn ein Team "Man Down" ist, befindet es sich in einer schwierigeren Position, da es mit einem Spieler weniger verteidigen muss. 

 

MAN UP: "Man Up" ist das Gegenteil von "Man Down" und bezeichnet eine Situation, bei der eine Mannschaft einen Spieler mehr auf dem Spielfeld hat als die gegnerische Mannschaft. Wenn ein Team "Man Up" ist, hat es einen taktischen Vorteil, da es mit einem zusätzlichen Spieler spielen kann.

 

MIDDIE: Eine Abkürzung für "Midfielder". Ein Middie ist ein Spieler, der in der Mitte des Spielfeldes agiert und sowohl in der Offense als auch in der Defense wichtige Aufgaben übernimmt. Middies müssen gute Kondition und vielseitige Fähigkeiten haben, um sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung effektiv zu sein.

 

MOTION OFFENSE: Eine Angriffsstrategie, bei der die Angreifer ständig in Bewegung sind, um die Verteidigung zu verwirren und Lücken zu schaffen. Spieler bewegen sich durch Cuts, Curls und Picks, um freie Räume zu finden und sichere Passmöglichkeiten zu schaffen.

N

 

NCAA: Die NCAA (National Collegiate Athletic Association) ist der Verband, der den College-Sport in den USA organisiert. Im Lacrosse ist die NCAA für die Organisation und Durchführung von College-Lacrosse-Wettbewerben und Meisterschaften verantwortlich.

O

 

OFFENSE: Das Team, das versucht, Tore zu erzielen, wird als Offense bezeichnet. Die Offense ist verantwortlich für den Ballbesitz, das Passspiel und das Angriffsspiel, um den Ball ins gegnerische Tor zu bringen.

 

OFFSIDES: Offsides (Abseits) tritt auf, wenn ein Spieler einer Mannschaft sich in einer unerlaubten Position auf dem Spielfeld befindet. Im Lacrosse müssen immer mindestens drei Spieler der verteidigenden Mannschaft und vier Spieler der angreifenden Mannschaft in ihrer jeweiligen Spielfeldhälfte sein. Ein Verstoß gegen diese Regel führt zu einer Offsides-Strafe.

 

OUT OF BOUNDS: Außerhalb des Spielfelds oder außerhalb der begrenzten Spielfläche. Wenn der Ball oder ein Spieler die Linien des Spielfelds berührt, wird der Ball als out of bounds betrachtet und das Spiel wird gestoppt.

 

OUTLET PASS: Ein Outlet Pass ist ein langer Pass, der von einem Spieler der Verteidigung oder des Torwarts gespielt wird, um den Ball schnell aus der eigenen Verteidigungszone herauszubringen. Der Outlet Pass wird oft verwendet, um einen schnellen Übergang von der Verteidigung zur Offense einzuleiten und das Spieltempo zu erhöhen.

 

OVERHEAD PASS: Der Overhead Pass ist eine Passaktion, bei der der Spieler den Ball über seinen Kopf wirft, um ihn an einen Mitspieler weiterzugeben. Der Overhead Pass wird häufig verwendet, um den Ball über die Verteidigung hinwegzuspielen oder einen Mitspieler in einer besseren Position zu finden.

P

 

PICK: Ein Pick bezieht sich auf eine offensive Taktik, bei der ein Spieler ohne Ball den Weg eines Verteidigers blockiert, um einen freien Raum für einen Mitspieler zu schaffen. Der Spieler ohne Ball positioniert sich so, dass der Verteidiger behindert wird und sein Mitspieler eine bessere Chance hat, sich freizulaufen oder einen Pass zu empfangen.

 

POKE CHECK: Der Poke Check ist eine Verteidigungstechnik, bei der der Verteidiger seinen Lacrosse-Stick verwendet, um nach dem Ball zu "stochern" und ihn dem angreifenden Spieler wegzunehmen. Beim Poke Check versucht der Verteidiger, den Ball zu dislodgieren, indem er mit seinem Stick auf den Ball schlägt oder sticht.

 

POWER PLAY: Ein Power Play tritt auf, wenn ein Team eine numerische Überlegenheit hat, weil ein Spieler des gegnerischen Teams eine Strafe erhalten hat. Beim Power Play hat das angreifende Team einen Spieler mehr auf dem Feld und nutzt diese Überzahl, um den Ball zu bewegen, Torchancen zu kreieren und Tore zu erzielen.

Q

 

QUICK STICK: Der Quick Stick bezieht sich auf eine schnelle Schlagbewegung mit dem Lacrosse-Stick, bei der der Spieler den Ball ohne vorheriges Auffangen direkt aus der Luft spielt. Der Quick Stick wird oft in schnellen Spielsituationen eingesetzt, um den Ball schnell und effektiv weiterzuleiten oder ein schnelles Tor zu erzielen.

R

 

RELEASE POINT: Der Release Point bezieht sich auf den Punkt, an dem der Spieler den Ball loslässt oder abwirft. Es ist wichtig, den Release Point genau zu kontrollieren, um eine präzise und effektive Ballweitergabe oder einen Schuss zu ermöglichen. Der Release Point hängt von der Technik des Spielers und der Position des Lacrosse-Sticks ab.

 

REVERSE DODGE: Der Reverse Dodge ist eine Bewegung, bei der der Spieler den Körper in eine Richtung dreht, um dann plötzlich in die entgegengesetzte Richtung auszuweichen. Der Reverse Dodge wird verwendet, um Verteidiger zu täuschen und Raum für einen Pass oder einen Schuss zu schaffen. Es erfordert Geschwindigkeit, Wendigkeit und gute Hand-Auge-Koordination.

S

 

SCOOP: Der Begriff bezieht sich auf die Technik, den Ball mit dem Lacrosse-Stick vom Boden aufzunehmen. Der Spieler platziert den Stick nahe am Boden und schiebt ihn schnell unter den Ball, um ihn aufzuheben. Das Scoop ist eine grundlegende Fähigkeit, um Groundballs zu gewinnen und den Ballbesitz zu sichern.

 

SHOT: Der Shot bezieht sich auf den Wurf oder Schuss auf das gegnerische Tor, um ein Tor zu erzielen. Spieler verwenden verschiedene Schusstechniken, wie Overhand Shot, Sidearm Shot oder Underhand Shot, um den Ball mit Kraft und Präzision auf das Tor zu werfen und einen Treffer zu erzielen.

 

SLASHING: Slashing ist ein Regelverstoß, bei dem ein Spieler mit seinem Schläger oder einem Teil davon absichtlich auf einen Gegenspieler schlägt oder ihn angreift. Dies beinhaltet Schläge auf Arme, Hände oder den Kopf des Gegners. 

 

SLIDE: Der Slide ist eine defensive Bewegung, bei der ein Verteidiger schnell zu einem angreifenden Spieler wechselt, um ihn zu decken. Wenn ein angreifender Spieler an seinem Verteidiger vorbeigeht, rutscht ein anderer Verteidiger (Slide Man) zur Hilfe, um den angreifenden Spieler zu decken und einen möglichen Angriff zu stoppen.

 

STICK CHECK: Der Stick Check bezieht sich auf eine defensive Taktik, bei der ein Spieler mit seinem Lacrosse-Stick den Stick des Gegners trifft, um den Ball zu dislodgieren oder den Gegner am Schuss oder Pass zu hindern. Stick Checks werden verwendet, um den Ballbesitz des Gegners zu stören oder defensive Vorteile zu erzielen.

 

SUBSTITUTION: Eine Substitution bezieht sich auf den Austausch von Spielern während des Spiels. Im Lacrosse können Spieler während des laufenden Spiels ein- und ausgewechselt werden, solange die Regeln und Bestimmungen eingehalten werden. Substitutionen ermöglichen es den Teams, frische Spieler einzusetzen und ihre Strategien anzupassen.

 

SWEEP CHECK: Der Sweep Check ist eine defensive Technik, bei der der Verteidiger mit seinem Lacrosse-Stick in einem Bogen über den Körper des angreifenden Spielers fegt, um den Ball zu dislodgieren oder den Angriff zu stören. Der Sweep Check wird verwendet, um den Ball zu kontrollieren und offensive Spielzüge zu unterbrechen.

T

 

TIMEOUT: Ein Timeout ist eine kurze Unterbrechung des Spiels, die von einem Team angefordert wird, um eine strategische Besprechung abzuhalten, taktische Anpassungen vorzunehmen oder die Spieler auszuruhen. Ein Timeout kann von beiden Teams während eines Spiels genommen werden, und es gibt normalerweise begrenzte Anzahl von Timeouts pro Team pro Halbzeit.

 

TOPSIDE: Der Begriff "Topside" bezieht sich auf den Bereich außerhalb der Crease, der sich oberhalb des Tores befindet. Wenn ein Spieler den Ball in der Nähe des Topside hat, bedeutet dies, dass er sich in einer offensiven Position befindet und möglicherweise eine gute Schussmöglichkeit hat.

 

TRANSITION: Die Transition bezieht sich auf den Übergang zwischen Angriff und Verteidigung oder umgekehrt. Wenn ein Team den Ballbesitz wechselt, müssen die Spieler schnell von einer Rolle zur anderen wechseln, um sich auf die neuen Spielanforderungen einzustellen. Eine effektive Transition kann zu schnellen Toren oder zur Verhinderung von Gegentoren führen.

U

 

UNDERHAND SHOT:  Ein "Underhand Shot" ist ein Schuss, bei dem der Spieler den Schläger unterhalb der Hüfte hält und den Ball in einem aufsteigenden Winkel wirft. Diese Schusstechnik ermöglicht es dem Spieler, den Ball niedrig und schnell abzugeben, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass der Ball das Tor erreicht. 

 

UNSETTLED SITUATION: Eine unsettled Situation tritt auf, wenn keine klare Verteidigungslinie oder klare Abwehrstrategie vorhanden ist. Dies kann passieren, wenn die Verteidigung in der Transition ist oder das angreifende Team eine schnelle Offensivaktion durchführt. Unsettled Situations bieten Raum für schnelle Pässe, schnelle Schüsse und schnelle Spielzüge.

 

UNNECESSARY ROUGHNESS: Ein unsportliches Verhalten oder eine aggressive Aktion, die über das normale Spiel hinausgeht und als gefährlich oder unfair angesehen wird. Unnecessary Roughness kann zu Strafen führen und wird nicht toleriert, da es die Sicherheit der Spieler gefährden kann.

V

 

V-CUT: Ein V-Cut ist eine Bewegung eines Spielers ohne Ball, bei der er in Form eines "V" läuft, um sich von seinem Verteidiger zu lösen und eine bessere Position für einen Pass zu erhalten. Ein Spieler macht einen V-Cut, indem er in eine Richtung ausweicht und dann in die entgegengesetzte Richtung zurückschneidet, um den Verteidiger zu täuschen und sich freizulaufen.

 

VIOLATION: Damit ist eine Regelverletzung während des Spiels gemeint. Dies kann das Betreten eines bestimmten Bereichs (wie der Crease), unerlaubtes Körperkontakt oder andere Verstöße gegen die Spielregeln umfassen. Bei einer Verletzung wird normalerweise ein Turnover oder eine Strafe gegen das verletzende Team verhängt, abhängig von der Schwere der Verletzung.

W

 

WARDING OFF: Warding Off ist eine offensive Bewegung, bei der der Ballträger seinen freien Arm benutzt, um einen Verteidiger fernzuhalten oder abzuwehren. Es ist wichtig zu beachten, dass der Ballträger nicht mit dem freien Arm schlagen oder den Verteidiger auf unfaire Weise abstoßen darf.

 

WEAK HAND: Der Begriff bezieht sich auf die weniger dominante Hand eines Spielers. Im Lacrosse ist es wichtig, sowohl mit der starken als auch mit der schwachen Hand gut umgehen zu können. Wenn ein Spieler "weak hand" ist, bedeutet dies, dass er Schwierigkeiten hat, mit seiner weniger dominanten Hand präzise Pässe oder Schüsse auszuführen. Spieler trainieren oft intensiv, um ihre schwache Hand zu stärken und ihre Fähigkeiten auf beiden Seiten zu verbessern.

 

WIND-UP:  "Wind-up" bezeichnet die Bewegung eines Spielers beim Ausholen für einen Schuss. Es ist die Vorbereitungsphase vor dem eigentlichen Schuss. Während des Wind-ups holt der Spieler den Schläger hinter seinen Kopf und bereitet sich auf den kraftvollen Schuss vor. Ein Wind-up ermöglicht es dem Spieler, mehr Schwung und Geschwindigkeit in den Schuss zu bringen.

 

WRAP CHECK: Ein "Wrap Check" ist eine Verteidigungstechnik, bei der ein Verteidiger seinen Schläger um den Körper des Angreifers wickelt, um den Ball zu dislodgen oder den Angriff zu stören. Dabei versucht der Verteidiger, den Schläger des Angreifers zu umwickeln und den Ball freizusetzen oder den Wurf des Angreifers zu blockieren.

X

 

X: "X" ist eine Bezeichnung für den Bereich hinter dem Tor im Lacrosse-Spielfeld. Es ist der Bereich, an dem sich der Angriffsspieler befindet, der den Ball trägt oder die Angriffe koordiniert. In dieser Position kann der Spieler Pässe machen, Schüsse abgeben oder Spielzüge initiieren. Der Spieler an der "X"-Position hat eine wichtige Rolle bei der Schaffung von Offensivchancen und der Steuerung des Spiels.

 

X POSITION: Die X Position ist eine spezifische Position auf dem Spielfeld im Lacrosse. Sie befindet sich direkt hinter dem gegnerischen Tor und wird oft von einem Spieler besetzt, der den Angriff orchestriert und Pässe verteilt. Spieler in der X Position haben einen guten Überblick über das Spielfeld und können offensive Spielzüge initiieren.

Y

 

YARD SALE: Der Begriff wird verwendet, um eine Situation zu beschreiben, in der ein Spieler während eines Checks oder einer Aktion seinen Stick verliert und dieser auf dem Boden landet. Der Begriff spielt auf das Bild eines Hinterhofs oder Flohmarkts an, wo verschiedene Gegenstände verstreut sind.

Z

 

ZINGER: Ein schneller und präziser Pass, der mit hoher Geschwindigkeit über kurze Distanzen erfolgt. Ein Zinger-Pass ermöglicht es dem Ball, schnell von einem Spieler zum anderen zu gelangen und die Verteidigung zu überraschen.

 

ZONE DEFENSE: Die Zone Defense ist eine Verteidigungsstrategie im Lacrosse, bei der die Verteidiger bestimmte Bereiche des Spielfelds abdecken, anstatt sich auf einzelne Angreifer zu konzentrieren. Bei der Zone Defense arbeiten die Verteidiger zusammen, um Räume zu schließen, Pässe zu unterbrechen und Torschüsse zu erschweren.